OSTARA AM 21. März

Mit Pflanzen gefärbte Eier - Ostern 2008 - Eier und Foto Vesna Rau
Mit Pflanzen gefärbte Eier - Ostern 2008 - Eier und Foto Vesna Rau

Der Winter ist endgültig überstanden. Die Tage werden länger. Die ersten Pflanzen sprießen aus dem Boden. Die Vögel legen wieder Eier. Der Tag und die Nacht sind genau gleich lang. Danach werden die Tage immer länger. Die Sonne ist wieder gesund und seine Kraft nimmt jeden Tag zu. Das muss natürlich gefeiert werden.

 

Warum heißt es aber Ostara? Ostara war / ist eine Botin des Frühlings und Fruchtbarkeit. Sie würde als eine schöne Frau verkörpert, die immer in Begleitung ihres Krafttiers, den Hasen, anzutreffen war. Jetzt weiß man auch, wieso der Hase, am Ostern, die Eier bringt ;-). Dieses Bild hat sich offensichtlich sehr hartnäckig gehalten. Die Eier wurden, wie heute, gefärbt und in Körbe drapiert. Das Ei ist ein unschlagbarer Fruchtbarkeitssymbol. Zur Ostara steht das Ei im Vordergrund, da es dann die ersten Eier wieder zum essen gibt. Gleichzeitig wird damit gezeigt, dass der Same der Ernte gesetzt wird. Es wird um Regen und Sonne gebeten, so dass die Früchte gut wachsen und reifen können. Der Saatgut wird gesegnet und zur Aussaat gebracht.

 

BRÄUCHE UND RITUALE ZUM OSTERN:

 

Die Eier färben und verstecken. Die Kinder sollen sie suchen und wieder nach Hause bringen. Man kann auch Eierrollen spielen.

 

Ein kleines rundes Brot (eher Brötchen) im Zopfform, mit dem Loch in der Mitte backen (für jeden Familienmitglied eins) und ein Ei hinein legen. Diesen zum Frühstück servieren.

 

Wer Hasen hat, soll diese, am Ostara, besonders mit Futter verwöhnen, segnen lassen und die Ställe säubern und ausräuchern. 

 

Am Ostara wird das Quellwasser geholt und für die zeremonielle Waschungen, durch den ganzen Sommer bis Winter, aufbewahrt. Das Ostara Wasser verdirbt nicht! Nach der Ostara pinkelt das Reh in die Quelle und das Wasser ist nicht mehr rein genug. Die zeremonielle Waschung, mit einem Teil des Wassers, durchführen.