BESICHTIGUNG GANZJÄHRIG MÖGLICH

Jeden Samstag um 13:00 und um 18:00 Uhr (über den Winter nur um 13:00 Uhr) bieten wir die Führungen durch unseren Natur- und Kräutergarten an.

Die Führung ist kostenlos - die kleinen Spenden für

unsere Tiere und Garten werden dankend genommen.

Vom Anfang an haben wir beschlossen unseren Garten so natürlich wie möglich zu halten. Der Anbau nach Permakultur-Regeln liegt uns sehr am Herzen. Keine Monokulturen und den Pflanzen die Zeit und Raum geben sich zu entwickeln.

 

Die gesellschaftliche Vorstellungen, wie ein Garten auszusehen hat, sind manchmal sehr komisch. Die Natur ist schon vollkommen und perfekt. Wir müssen da nicht wirklich angreifen um es noch besser zu machen. Lernen von der Natur und leben mit der Natur ist unsere Einstellung. Im Laufe der letzten 6 Jahre, seit wir unseren Garten gestalten, haben wir unendlich viel erlebt und gelernt. Die Natur hat ihren Rhythmus und Vorgehensweise, wie aus einem Acker eine Naturwiese entsteht. Da kommen zuerst die Pionierpflanzen, die den Boden für die anderen vorbereiten. Dazu gehören die Ackermelde, Löwenzahn, Mohn, Disteln, Kletten und andere. Der Boden muss sich auch von der intensiven Bewirtschaftung erholen. Wenn man anfängt diese Pionierpflanzen zu bekämpfen, tut man sich keinen Gefallen. Diese müssen und wollen deren Werk zu Ende bringen und wenn man sie nicht lässt, dann kommen sie immer und immer wieder, bis es so weit ist. Diese ersten Bewohner haben eine sehr wichtige Rolle im weiteren Leben des Gartens und haben deren Daseinsberechtigung. Dazu sind sie auch sehr nützlich und man kann sie sehr gut in der Küche oder in der natürlichen Hausapotheke verwenden. Danach kommen die Sträucher und Bäume, wie verschiedene Weiden, Ahorn, Pappeln, Holunder, Schlehen usw. Da muss man etwas vorsichtiger sein und sich entscheiden ob man einen Wald oder eine Wiese / Weide haben möchte. Dazu haben wir uns die vierbeinigen Helfer geholt. Unsere Schafe räumen fleißig in der Wiese auf, mit deren kleinen Klauen verdichten sie den Boden, halten das Gras kurz und verhindern die Verwaldung des Bodens. Somit schaffen sie die Bedingungen für weitere pflanzliche Bewohner unseren Gartens. Unsere fliegenden Helfer sind unsere Bienen. Sie sorgen dafür, dass die Bäume und Sträucher Früchte tragen und bestäuben die Wiese.

 

Fazit: Die Natur soll man lassen ihren Werk zu tun. Es regelt sich alles von alleine. Die kräftigen und lebensfähigen Pflanzen setzen sich auch alleine, ohne unsere Hilfe, durch.