KELTISCHE FESTE 2022

 

Liebe Keltenmond Gäste,

 

im Jahr 2022 feiern wir alle keltische Feste, so wie sie

kommen, mit angemeldeten Gästen.

Im Veranstaltungskalender sind alle Termine eingetragen.

Wir feiern, wie immer, in Pub, bzw. Club Größe, bis 50 Teilnehmer. Eine rechtzeitige Reservierung kann von

Vorteil sein.

Bei jedem Fest gibt es einen anderen Highlight, sei es

die Musik, eine besondere Zeremonie oder anderes.

Das behalten wir als Überraschung vor.

Anmeldungen per E-Mail: info@keltenmond.de

Per Telefon: (+49) 0175-832 5588

oder in unserem Shop

 

Über keltische Feste kannst Du hier mehr lesen.

und unten detailliert über aktuellen Fest.


17.12.2022 ab 18:00 Uhr

 

 

 

JUL-FEST - Wintersonnenwende

auf dem Keltenmond Hof

 

 

 

Das Jul-Fest (oder Yule) fällt immer am Wintersonnenwende am 21.12, in der längsten Nacht im Jahr an. Die ganze Sippe (Familie, Freunde, Gäste) sammelt sich, um in dieser Nacht zu wachen. Es brennt das Feuer im Ofen/Kamin und es brennen viele Kerzen.

 

Normalerweise dauert das Julfest ungefähr zwei Wochen. Diese Zeit wird auch als Raunächte bezeichnet. Das ist die Zeit der Räucherung, Besinnung und Vertrauens, oder die Zeit zwischen den Jahren.

 

Der erste Winter ist vorbei, sowie die Wintervorbereitung. Der zweite Winter dauert bis zur Mitte Februar und ist meistens hart. Es gilt Ausdauer und Zuversicht zu behalten.

 

Wir erinnern uns an den vergangenen Fest Samhein. Da hat die alte Mokosch das kranke Sonnenkind in ihre Moore geholt um es zu heilen. Am Julfest wird gewacht und beurteilt ob die alte Mokosch es auch geschafft hat. Das Licht des Feuers und der Kerzen soll das Sonnenkind stärken und es ermutigen wieder gesund zu werden, wieder strahlend den Himmel zu erklimmen. Das ist Wiedergeburt des Lichts, die Rückkehr der Sonne, die Ankündigung der neuen Jahresperiode. Die Kelten kannten fünf Jahreszeiten. Es gab zwei Mal Winter. Winter vom Samhein bis Julfest und Winter vom Julfest bis Imbolc. Ab dem Tag werden die Tage wieder länger und die Nächte kürzer. Diese Nachtwache erinnert an die Wache am Krankenbett wo die Verwandtschaft darauf wartet ob der Patient stirbt oder wieder gesund wird.

 

Der alte Brauch

 

Julweizen und Barbarazweig

In Deutschland und manchen anderen Länder, wird am 4. Dezember (Barbaratag) ein Zweig von einem Obstbaum oder einem früh-blühenden Strauch geschnitten und in eine Vase ins Wasser gestellt. Sollte der Zweig bis zum Julfest erblühen, wird das Jahr fruchtbar und erfolgreich. In Kroatien wird auch Barbarazweig geschnitten, nur es gibt einen viel älteren Brauch. Am Lucia-Tag (13. Dezember - Lucia=die Leuchtende), wird in eine breite Schale ein bisschen Erde (in neueren Zeiten auch Watte) gelegt und daran die Weizenkörner ausgesät. Jeden Tag wird der Saat mit Wasser besprenkelt. Sobald die keimenden Sprossen lang genug sind, wird ein buntes Band herum gewickelt, so dass die Halme nicht umknicken. Die Halme sollen auch nicht zu lang werden. Deshalb werden die jungen Halme einfach mit der Schere auf eine Länge gehalten (so ca. 15 cm). Je nach dem wie dicht der Weizen gewachsen ist, wird die neue Jahresperiode bewertet und vorhergesagt. Ab Lucia-Tag sind es genau neun Tage bis zum Julfest. Die Zahl neun war einer der wichtigsten magischen Zahlen der Kelten. Der Lucia-Tag wird im stillen, mit viel Kerzenlicht gefeiert. Das ist ein Frauen-Fest, bei welchen die jungen, unverheirateten Frauen, in weisen Kleider, deren Schönheit und Anmut präsentieren. Sie tragen dabei Fackeln, Laternen und Kerzen. Der Sinn dieses Brauchs kann womöglich daran liegen, dass die jungen Frauen das kranke Sonnenkind aus seiner Lethargie locken. Denn das kranke Sonnenkind wird im Frühjahr und Sommer ein strahlender junger Mann und Bräutigam. In skandinavischen Länder ist Lucia-Tag ein großer Feiertag und wird überall gefeiert. Die jungen Frauen tragen einen Kranz aus Kerzen auf dem Kopf. Das ist ziemlich risikoreich und die jungen Damen setzen sehr oft deren schöne Haarpracht aufs Spiel. Es kommt auch immer wieder zu schweren Verletzungen. Daher rate ich davon ab. Es reicht aus eine Kerze, Fackel oder Laterne in der Hand zu tragen. In der heutigen Zeit sind auch die Led-Lichter akzeptabel.

 

Der Julbaum

In Skandinavien und in den slawischen Länder hat sich dieser Brauch hartnäckig gehalten. Am Julfest wird aus dem Wald ein Holzscheit geschlagen und nach Hause gebracht. Dieser landet um Mitternacht auf dem Kamin- oder Ofenfeuer. Davor kann man die Ritzen in Holzscheit schlagen und die aufgeschriebenen Wünsche hinein stecken. Bei einer größeren Gemeinschaft / Gesellschaft verlagert sich das Feuer in den Garten, auf Dorfplatz, auf eine große Wiese (je nach dem wie viele Leute teil nehmen) und dort wird wirklich ein großes funkendes Lagerfeuer angezündet. Alle versammeln sich dort, singen und warten auf Mitternacht. Um Mitternacht hat das Sonnenkind die Krankheit besiegt und wird wieder gesund. Das wird dann ergiebig gefeiert. Auf dem Keltenmond Hof, wird dann unser Wunschbaum festlich verbrannt.

 

Dazu gibt es auch einen Julstrauch.  Im Wald werden die Eichenzweige mit getrockneten Eichenblätter nach Hause gebracht. Diese werden in ein festliches Strauch mit bunten Bänder, grünen Tannenzweigen und anderem Schmuck (Nüsse, Hagebutten, Kekse usw) gebunden und sichtlich in der Stube aufgestellt. Die Größe variiert von der einfachen Tischvasengröße bis zum einen jungen Baum mit Krone, je nach Größe des Hauses. Daraus ist wahrscheinlich der beschmückte Tannenbaum entstanden. Der Julstrauch steht dann im Haus die nächsten 13 Tage, während der Raunächte. Am letzten Tag wird auch dieser verbrannt. In dieser Zeit dürfen die Kinder die essbaren Früchte und Kekse gerne essen. Damals waren das kostbare Leckereien. Heute bekommen die Kinder andere Geschenke unter Tannenbaum.

 

Seid unsere Gäste an diesem besonderen Tag.   

 

Geschlossene Veranstaltung, nur für angemeldete Gäste. Ein paar Plätze sind noch frei.

 

Es erwartet uns ein buntes Programm:

 

Unsere lieben Freunde und begnadete Musiker, das Duo "Mo Anam Cara", werden diesen Tag für uns alle musikalisch aufrunden.

 

Vesna erzählt die Geschichten aus alten Zeiten und redet über Bräuche zum Jul-Fest.

 

Der WUNSCHBAUM wird zum Jul-Fest verbrannt und reist zusammen mit unseren Wünschen in die Anderswelt..

 

Wer sich verkleiden will, kann das gerne tun. Es ist aber kein muss. Jeder kommt so wie er sich am besten fühlt. Beachtet bitte, dass wir uns im Freien aufhalten. Warme Kleidung und Schuhe sind empfehlenswert. In unserem überdachten Biergarten brennen die Holzöfen, trotzdem ist es um einiges frischer als in einem geschlossenen Raum.

 

Nach unsere Permaküche Regel, ist das Essen bei uns nur mit oder ohne Fleisch, passend zum Jahreszeit und absolut regional oder aus unserem Garten. Die, die bereits bei uns waren, können unsere Küche sehr schätzen. Jeder, der sich natürlich ernährt, kommt bei uns auf sein Geschmack. Bei der Anmeldung bitte sagen/schreiben ob mit oder ohne Fleisch, so dass wir planen können. Ansonsten gibt es kein festes Menü. Jeder bekommt das was er mag (von dem was im Angebot ist) auf den Teller. Das Essen kostet fix 25,00 EUR pro Person, bis jeder satt ist .

 

Die Teilnahme am Fest ist für die Gäste, welche das Festessen reserviert haben, kostenlos. Kleine Spenden für unsere Tiere und Garten werden dankend und gerne angenommen.

 

Für die Gäste die feiern und bei uns übernachten wollen: Bitte die WoMo Plätze mindestens zwei Tage im Voraus reservieren (es gelten unsere aktuelle Regeln für Landvergnügen Gäste - bitte, vor der Anmeldung, lesen). Eine Übernachtung im eigenen Auto ist möglich. Die Toiletten sind für unsere Gäste immer zugänglich.

 

Wir freuen uns auf eure Anmeldungen. Ein paar Überraschungen für Euch haben wir parat.

 

Eure Vesna und Klaus

 

 

E-Mail: info@keltenmond.de

Tel.: (+49) 0175-832 5588

Eine Reservierung ist natürlich auch per E-Mail möglich: info@keltenmond.de