Ein Teller in der Keltenmond Stube
Ein Teller in der Keltenmond Stube

Wir Menschen müssen jeden Tag essen und trinken um überleben zu können. So hat uns die Mutter Natur gemacht. Aber was stopfen wir so in uns hinein?

 

Die Supermärkte machen es vielen Menschen einfach. Oder auch kompliziert. Man steht so vor der überfüllten Regalen und Theken und hat keine Ahnung was er essen soll. Die Angebote locken an und wir kaufen mehr als wir tatsächlich brauchen. Am häufigsten Tiefkühlkost und Fertiggerichte. Nur was ist da drin? Die Zutatenlisten sind manchmal so lang und unverständlich, dass wir nur einfach das Bild anschauen und das beste Bild landet im Einkaufswagen.

 

 

NATÜRLICHE ZUTATEN

 

Auf fast jede Packung prallt ein Aufschrift "natürlich", "bio", "ohne Gentechnik" usw. Was soll uns das sagen? Überhaupt nichts. Auch Plastik, diverse Kunststoffe, chemische Mittel, Erdöl und alles was uns umgibt ist natürlichen Ursprungs. Die Ausgangs-zutaten für das alles sind die Stoffe die auf unsere Erde natürlich vorkommen. Aus was sonst, bitte, sollte man es herstellen??? Auf der Erde gibt es keine unnatürliche Stoffe. Also, diese Begriffe auf den Packungen sind definitiv nicht gelogen, nur auch nicht in der ursprünglichen Form vorhanden. Ein bisschen modifiziert, ein bisschen chemisch verändert (destiliert, extrahiert, reagiert), ein bisschen gestreckt, aber definitiv war das mal die Natur pur.  

 

Die Lebensmittelindustrie surft geschickt durch die Gesetzeslücken und benutzt die Namen für Zutaten, welche nur Fachleute verstehen und wissen was dahinter steckt. Seien wir mal ehrlich. Um etwas länger haltbar zu machen braucht man Chemie. Das ist einfach die Tatsache. Die gute natürliche Chemie (Salz, Essig) kostet viel Geld und dabei kann man mit der Menge nicht schummeln. Also, die Lebensmittel günstig und auch haltbar zu machen, braucht Erfindungsgeist. Auch die Menge an Grundzutaten kann ans Geld gehen. Also, da muss man auch strecken können. Am besten hacken, pürieren, bis zur Unkenntlichkeit zerkleinern, wieder mit diversen Enzymen kleben, lustige Formen bauen, panieren, frittieren und es wird ein Hit an der Theke. Es schmeckt sowieso nicht danach was es ist. Die Lebensmittelfarben und extrahierte Geschmäcker suggerieren uns etwas was bei der ursprünglichen Nahrung überhaupt nicht vorkommt.  

 

Nur lassen wir jetzt die Fertiggerichte und diverse zusammengewürfelte Erzeugnisse außer Acht. Wir wollen über Grundzutaten und deren Qualität reden. Da machen wir es der Reihe nach.


FLEISCH

Junger, einjähriger, Freilandhahn vom Keltenmond Hof.
Junger, einjähriger, Freilandhahn vom Keltenmond Hof.

Es wird viel zu viel über Massentierhaltung, Platzbedarf der Tiere, gewässertes Fleisch usw. geredet. Die Massentierhalter und gewisse Landwirtschafts- und Bauernverbände predigen, dass wir alle, ohne Massentierhaltung, verhungern würden. Das ist absoluter Quatsch und sonst nichts.

 

Der Mensch braucht zwar in seiner Ernährung das Fleisch, nur in ziemlich geringen Mengen und gewiss nicht jeden Tag. Für eine normale vierköpfige Familie (alle Mitglieder über 14 Jahre alt), reicht pro Jahr ein Schwein, 12 Hühner, vier Hasen, eine Gans oder Pute und ein viertel Rind, für die artgerechte Ernährung, aus. Damit hat man häufig genug gut gefüllten Tafel und auch noch die Festtagsmahle zur Verfügung. Dabei rede ich von den erwachsenen Tieren. Die Tierbabys zu schlachten und zu essen ist ein Unfug und dazu noch ein Verbrechen. Da ist doch nichts dran an den Tierchen. Das Fleisch schmeckt nach nichts, weil sich der Geschmack erst später, durch Fütterung entwickelt. Das Tier, dass nur das Milch und Babynahrung gegessen hat, kann nicht schmecken. Von den oben genannten Tieren muss aber auch alles verwertet werden. Ein Tier nur wegen dem Filet oder Brust zu schlachten ist respektlos.